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Protein-Fürze? Wir haben da was!

Du liebst Deinen Protein-Shake, aber Dein Bauch danach eher weniger? Wenn nach dem Training nicht nur die Muskeln arbeiten, sondern auch der Darm ordentlich Gas gibt, bist Du damit nicht allein. 😉

Proteinshakes können bei manchen Menschen Blähungen und vermehrte Flatulenzen begünstigen. Dabei ist nicht unbedingt das Protein allein der Grund. Auch die Proteinquelle, Laktose, Süßungsmittel, zugesetzte Ballaststoffe, die Menge und die individuelle Verträglichkeit können eine Rolle spielen.

Aber warum eigentlich?

Warum machen Proteinshakes manchmal Blähungen?

Unser Darm ist ein komplexes Ökosystem. Milliarden von Mikroorganismen leben dort und helfen dabei, Bestandteile unserer Nahrung zu verwerten, die unser Körper nicht vollständig verdauen kann.

Bei einer proteinreichen Ernährung können – abhängig von Proteinquelle, Menge und individueller Verdauung – auch unverdaute Bestandteile in den Dickdarm gelangen. Dort werden sie von Darmbakterien weiterverarbeitet. Bei diesen mikrobiellen Stoffwechselprozessen können unter anderem Gase entstehen.

Auch die Zusammensetzung eines Proteinshakes kann entscheidend sein. Gerade bei Whey-Protein können beispielsweise die enthaltene Laktose oder andere Zutaten für empfindliche Menschen relevant sein.

Kurz gesagt: Protein ist nicht automatisch der Übeltäter. Manchmal ist es vielmehr die Kombination aus Proteinquelle, Zutaten, Menge und individueller Verträglichkeit.

Welche Zutaten im Proteinshake können Blähungen begünstigen?

Nicht jeder Proteinshake ist gleich. Wenn Du nach Deinem Shake regelmäßig mit einem aufgeblähten Bauch oder vermehrten Flatulenzen zu kämpfen hast, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste.

Laktose

Whey-Konzentrat kann je nach Produkt noch relevante Mengen Laktose enthalten. Menschen mit einer Laktoseintoleranz können darauf mit Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall reagieren.

Ein Whey-Isolat enthält in der Regel deutlich weniger Laktose und kann deshalb für Menschen mit Laktoseempfindlichkeit eine Alternative sein. Bei einer echten Milchallergie sind Milchproteinprodukte dagegen nicht geeignet.

Zuckeralkohole und Süßungsmittel

Auch bestimmte Zuckeralkohole können bei empfindlichen Menschen Verdauungsbeschwerden und Blähungen begünstigen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste, insbesondere wenn ein Proteinshake ungewöhnlich viele Süßungsmittel oder Zuckeraustauschstoffe enthält.

Zugesetzte Ballaststoffe

Ballaststoffe sind grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Werden größere Mengen bestimmter Ballaststoffe allerdings plötzlich aufgenommen, kann das bei manchen Menschen zunächst zu mehr Gasbildung führen. Auch hier gilt: Was gut vertragen wird, ist individuell verschieden.

Was kannst Du gegen Protein-Fürze tun?

Bevor Du Deinen Proteinshake für immer aus Deinem Leben verbannst, kannst Du ein paar Dinge ausprobieren.

1. Schau auf die Zutatenliste

Enthält Dein Shake Laktose, Zuckeralkohole oder größere Mengen zugesetzter Ballaststoffe? Solche Zutaten können bei empfindlichen Menschen Beschwerden wie Blähungen begünstigen.

2. Teste eine andere Proteinquelle

Whey-Konzentrat wird nicht von allen Menschen gleich gut vertragen. Ein Whey-Isolat enthält in der Regel weniger Laktose und kann für Menschen mit Laktoseempfindlichkeit eine Alternative sein. Je nach persönlicher Verträglichkeit kommen außerdem andere Proteinquellen infrage.

3. Achte auf die Menge

Auch die Menge kann eine Rolle spielen. Ein sehr großer Proteinshake direkt nach dem Training kann sich für manche Menschen schlicht unangenehm anfühlen. Deshalb kann es sinnvoll sein, verschiedene Mengen auszuprobieren und zu beobachten, was Dir bekommt.

4. Schau auch auf Deine Darmroutine

Die Zusammensetzung und Aktivität des Darmmikrobioms steht mit verschiedenen Vorgängen und Beschwerden im Verdauungstrakt in Zusammenhang. Auch Probiotika wurden deshalb in zahlreichen klinischen Studien untersucht.

Die Forschung ist dabei wichtig und interessant und zeigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine pauschale Antwort wie „Probiotika helfen gegen Blähungen“ zuverlässig gegeben werden kann.* Deshalb sind alle Tipps hier Empfehlungen, die wir aus unserem Kundenfeedback und eigenen Erfahrungen heraus geben.

Was sagt die Forschung zu Probiotika und Blähungen?

Ob bestimmte Probiotika bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen hilfreich sein können, wurde bereits in zahlreichen klinischen Studien untersucht.

Eine große systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse wertete 82 randomisierte kontrollierte Studien mit mehr als 10.000 Menschen mit Reizdarmsyndrom aus. Für einzelne Probiotika beziehungsweise Kombinationen wurden Verbesserungen verschiedener Beschwerden beobachtet. Gleichzeitig unterschieden sich die Ergebnisse deutlich zwischen den untersuchten Bakterienstämmen und Kombinationen. Auch neuere Übersichtsarbeiten kommen zu interessanten Ergebnissen, weisen aber darauf hin, dass die Studien nicht einfach auf jedes Probiotikum und jede Person übertragen werden können.

Kurz gesagt: Probiotikum ist nicht gleich Probiotikum. Entscheidend sind unter anderem die konkreten Bakterienstämme, die Zusammensetzung, die Dosierung und die untersuchte Personengruppe.

Deine Darmroutine mit der med Darmbasis

Wenn Du Deine Ernährung um eine tägliche Darmroutine ergänzen möchtest, lässt sich die med Darmbasis unkompliziert in Deinen Alltag integrieren.

Das Pulver enthält Akazienfaser sowie eine Kombination aus zehn verschiedenen Bakterienstämmen:

Bifidobacterium longum subsp. infantis, Bifidobacterium animalis subsp. lactis, Bifidobacterium longum subsp. longum, Lactobacillus acidophilus, Lacticaseibacillus casei, Lactobacillus gasseri, Lacticaseibacillus paracasei, Lactiplantibacillus plantarum, Limosilactobacillus reuteri und Lacticaseibacillus rhamnosus.

In der empfohlenen Tagesportion sind insgesamt 5 Milliarden KBE (koloniebildende Einheiten) enthalten.

Und das Beste: Du musst dafür keine neue Routine entwickeln. Das Pulver lässt sich beispielsweise ganz einfach in Deinen Protein-Shake geben:

Protein-Shake zubereiten → med Darmbasis Pulver dazugeben → gut vermischen → genießen.

Ob nach dem Sport, zum Frühstück oder zwischendurch: So lässt sich Deine Darmroutine unkompliziert mit Deinem Alltag verbinden.

Und wenn es trotzdem ständig bläht?

Ein bisschen Bauchgrummeln oder gelegentliche Flatulenzen sind erst einmal nichts Ungewöhnliches. Wenn Du allerdings regelmäßig unter starken Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder anderen Verdauungsbeschwerden leidest, solltest Du genauer hinschauen und die Ursache ärztlich abklären lassen.

Denn hinter wiederkehrenden Beschwerden können ganz unterschiedliche Dinge stecken – von bestimmten Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten bis hin zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Unser Fazit

Proteinshakes müssen nicht automatisch vom Speiseplan verschwinden, nur weil Dein Darm danach etwas lautstärker mitmischt. 😉

Schau Dir zunächst die Zutaten Deines Shakes an, probiere gegebenenfalls eine andere Proteinquelle und beobachte, welche Menge und Zusammensetzung Dir guttut. Und wenn Du Deine persönliche Darmroutine ergänzen möchtest, kannst Du die med Darmbasis Pulver unkompliziert in Deinen Protein-Shake integrieren.

Für mehr Protein im Glas – und hoffentlich weniger Drama im Bauch! 💛

 

*Quellen: Ford AC et al. Efficacy of Probiotics in Irritable Bowel Syndrome: Systematic Review and Meta-analysis. Gastroenterology. Die Arbeit wertet 82 RCTs mit mehr als 10.000 Teilnehmern aus und ist eine gute zentrale Quelle für eure Darstellung der Studienlage. PubMed – Efficacy of Probiotics in Irritable Bowel Syndrome

Eine neuere Meta-Analyse von 2024 untersuchte ebenfalls die Wirkung von Probiotika bei IBS und fand unter anderem Verbesserungen bei Blähungen, weist aber auf eine hohe Heterogenität der Studien hin. PubMed – Probiotics and IBS Meta-analysis

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