Fragen und Antworten

Was hilft bei wundem Po?

Die Haut Deines Babys ist gerade im Windelbereich besonders empfindlich. Und so kann es – trotz aller Pflege – dazu kommen, dass sich die zarte Babyhaut rötet oder entzündet. Heute wollen wir Dir Tipps geben, wie Du einen wunden Po vorbeugen oder im Ernstfall behandeln kannst:

Die vorbeugende Pflege im Windelbereich

Die richtige Pflege beginnt mit regelmäßigem Wickeln: Den Windelbereich reinigst Du am besten mit lauwarmen Wasser und einem Stoff- oder weichen Papiertuch. Dabei solltest Du vermeiden, die Haut abzureiben. Besonders bei Mädchen sollte man darauf achten immer von „oben nach unten“ zu streichen.

Ist die Haut Deines Babys intakt und gesund, ist es nicht nötig die Haut nach dem Wickeln einzucremen, einzuölen oder einzupudern. Denn der Einsatz von zu vielen Pflegeprodukten kann dazu führen, dass die körpereigenen Schutz- und Reparaturmechanismen der Haut nicht mehr so gut funktionieren.

Wenn die Haut nun doch irritiert ist - Gründe für einen wunden Baby-Po

Es gibt nahezu unendliche Ursachen für einen gereizten Windelbereich. Neben dem Zahnen, zählen vor allem Nahrungsunverträglichkeiten und Kontaktreaktionen auf Inhaltsstoffe in Windeln oder Pflegeprodukten, zu den häufigen Ursachen.

Lebensmittel: 


Bei vielen Kindern kommt es erst während des Beikost-Startes zu Reaktionen im Windelbereich. Diese sind auf die Nahrungsumstellung zurückzuführen. Häufiges Wickeln und das verwenden einer leichten Wundcreme, zum Beispiel unserer Zink-Wundschutzcreme, führt hier oft schon zur Linderung. Aber auch Stillkinder reagieren manchmal auf Lebensmittel, die sie über die Muttermilch aufgenommen haben. Versuche dann auf diese Mittel zu verzichten und das Wundsein ist nach ein paar Tagen vorüber.

Windeln:

Ein wunder Po kann auch auf eine Unverträglichkeit auf Inhaltsstoffe in Papier-/Kunststoffwindeln oder aber Stoffwindeln zurückgeführt werden. Während Stoffwindeln die Haut atmen lassen, nehmen sie aber weniger Flüssigkeit auf. Kunststoffwindeln können eine hinreichende Luftzufuhr verhindern, halten aber trockener. Ein Wechsel des Windelherstellers oder des Windelsystems könnte in diesem Fall bereits Eure  Lösung sein.

Kosmetikprodukte:


Nahezu jeder Inhaltsstoff eines Pflegeproduktes kann zu einer Kontaktallergie bei Deinem Baby führen. Dies können sowohl natürliche als auch synthetische Inhaltsstoffe sein. Verwende daher in der Windelregion am besten dermatologisch getestete Produkte ohne Parfumstoffe, besonders auch ohne ätherische Öle.

Was man tun kann

Solltest Du feststellen, dass der Po Deines Babys doch gereizt und gerötet ist, gilt: ganz viel Luft an die Haut!

Lass Dein Baby so oft wie möglich - und das Wetter es erlaubt - halbnackt strampeln. Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft der zarten Haut sich zu regenerieren. Zwischen den Strampelpausen kann es hilfreich sein, die Windel häufig – wenn möglich alle zwei bis drei Stunden – zu wechseln. Bei der Reinigung des wunden Bereiches solltest Du sicherheitshalber auf Feuchttücher, Ölzusätze oder Puder verzichten. Verwende stattdessen nur reines, lauwarmes Wasser.

Zum Trocknen des Popos schwören einige Mamas auf die Verwendung eines Föns. Verständlich, denn das entspannt nicht nur das Baby, sondern so kannst Du auch sehr leicht die Hautfältchen trocknen. Achte allerdings darauf, nur auf niedrigster Stufe und mit genügend Abstand zu föhnen. Auch ein lauwarmes Sitzbad in dünnem Kamillentee oder Ringelblumenöl hilft durch schmerzlindernde und entzündungshemmende Inhaltsstoffe die Haut zu heilen. In unserer Zink-Wundschutzcreme sind gerade deswegen Kamille und Ringelblume als Inhaltsstoffe enthalten.

Hinweis: Sollte Deine Pflege erfolglos bleiben und sich innerhalb von zwei Tagen keine Besserung einstellen und die Rötung zunehmen oder dem Kind schmerzen, suche Unterstützung bei Deinem Kinderarzt.

 

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